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Wir haben

7 Aspekte

festgehalten, an denen Du erkennen kannst ob dein Kunstwerk professionell und nachhaltig eingerahmt wurde. Dabei spielen diese beiden Aspekte eine vordergründige Rolle: Der optimale Schutz deiner Kunst. Die Idee der Nachhaltigkeit bezieht sich einerseits auf eine ressourcenschonende Herstellung und Produktion (z. B. Wiederverwendung von Materialien wie Holz, bewusster Umgang mit Restmaterialien) und andererseits auf die Langlebigkeit des Produkts selbst.
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Handwerk

An erster Stelle steht für uns die ordentliche und fachgerechte Verarbeitung der Materialien des Rahmens, vor allem der Holzleisten. Das bedeutet, dass die Eckverbindungen fachmännisch mit einer richtigen Verbindung, einer gefederten Gehrung, verstärkt sind. Somit wird ein Auseinanderbrechen der Ecken über die Zeit verhindert. Eine fachgerechte Verarbeitung bezieht sich aber auch auf die Oberflächenbehandlung: Farbe, Beize, Farbspray oder Gold/Silber sollten immer über Eck verarbeitet werden und nach dem Zusammensetzen der vier Schenkel erfolgen.
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Montage

An zweiter Stelle steht die Montage des Bildes, die immer dem Schutz der Kunst vor Beschädigung, Alterung und Umwelteinflüssen dient. Es ist wichtig, dass zwischen dem Kunstwerk und dem Glas ein Abstand besteht; sei es durch die Stärke des Passepartoutkartons oder die seitlichen Abstandsleisten. In beiden Fällen verhindert diese Dis-tanz einen Kontakt zwischen Glas und Kunst. Das garantiert die Langlebigkeit des gerahmten Bildes.
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Glas

Der dritte Punkt ist das Glas: Es selbst schützt die Kunst vor direkter Beschädigung von außen. Allerdings sollte die die Art des Glases noch zusätzichen Schutz garantieren. Im Gegensatz zu Fensterglas schützt UV-Glas vor schäd-licher UV-Strahlung, die das Papier und die Farben langfristig angreifen, schädigen und somit verän-dern kann. Die Höhe des UV-Schutzes gibt die Durchlässig-keit des Glases für UV-Strahlen an. Je höher der Wert ist, desto weniger schädliche Strahlen dringen zur Kunst durch. Die Garantie einer langfristigen Farbechtheit wird dadurch höher. Zusätzlich sollte das Glas nicht refkletierend sein um Spiegelungen zu verhindern.
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Material

Der vierte Aspekt ist die Art der verwendeten Materialien. Alle Materialien sollten weitgehend säurefrei sein oder zumindest nicht mit der Kunst selbst in Berührung kommen. Säure, die teilweise in einfachen Papieren und Kartons steckt, kann ein Kunstwerk und die Farben darin angreifen und durch chemische Prozesse langfristig verändern. Eine dauerhafte Farbechtheit und Unversehrtheit kann nur mit säurefreien Kartons in Museums- und Archivqualität garantiert werden.
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Aufhängung

An fünfter Stelle steht die Art der Aufhängung. Egal ob Zackenaufhänger, Drahtaufhängung, Haken oder individuelle Lösung, diese sollten der Größe und dem Gewicht der Einrahmung angemessen sein, um ein Herunterfallen des Rahmens von der Wand zu verhindern. Außerdem sollte die richtige Art und Anzahl Aufhängungen gewählt werden, um ein Verbiegen der Leiste zu verhindern. Nur so kann ein dauer-hafter Schutz gewährleistet werden.
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Komposition

Als Sechstes steht die Gesamt-konzeption von Rahmen und Kunstwerk. Bei der Auswahl der Einrahmung sollte darauf geachtet wer-den, dass ein harmonisches Bild entsteht und die Elemente Stil, Farbe und Material zusammen passen. Der Bilder-rahmen ist historisch gesehen nicht nur ein Objekt, das ein Kunstwerk an die Wand bringt, sondern sogar ein Teil der Kunst selbst. Er soll sich nicht völlig zurücknehmen und im Hintergrund stehen, sondern durch die gelungene Gestaltung die Kunst unterstützen.
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Professionell

Der siebte, aber eigentlich wichtigste Punkt ist die Entscheidung, die Kunst überhaupt und professionell einrahmen zu lassen. Ein Kunstwerk zu kaufen ist eine sehr individuelle Entscheidung, egal welche Motivation und welcher Wert dahinter stehen. Das Stück einrahmen zu lassen, ist der nächste wichtige Schritt, um das Bild langfristig zu erhalten und zu genießen.